Foto: © Peter Untermaierhofer.
WHB. Heimat. Westfalen.

AKTUELLES

Daseinsvorsorge vor Ort stärken – neues WHB-Positionspapier

Wer kümmert sich? Oder wen interessiert das überhaupt? – Who cares? Mit dieser Frage eröffnet der Westfälische Heimatbund sein neues Positionspapier „Who cares? – Gemeinsam stark in einer Sorgenden Gemeinschaft“.

Wie soll unsere Zukunft aussehen? Wie gestalten wir Orte, an denen Menschen nicht nur wohnen, sondern wirklich leben wollen, an denen sie sich wohl und geborgen fühlen? Die Antwort darauf lautet: Heimat ist ein sozialer Raum. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Verunsicherung, zunehmender Vereinsamung und wachsender Herausforderungen für den Sozialstaat braucht es Orte, an denen Menschen füreinander einstehen, Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und Gemeinschaft aktiv gestalten.

Viele Heimatvereine, Bürgerinitiativen und Kulturakteurinnen und -akteure leben dieses Prinzip seit Jahrzehnten. Sie schaffen Räume des Austauschs, ermöglichen gemeinsame Initiativen und stärken das lokale Miteinander. So entstehen tragfähige soziale Netze, die Isolation entgegenwirken und Gemeinschaft erfahrbar machen.

Der Westfälische Heimatbund versteht Sorgende Gemeinschaften dabei bewusst umfassend. Sie sind ein ganzheitliches Konzept gemeinwohlorientierter Daseinsvorsorge, das über medizinische, pflegerische oder infrastrukturelle Aspekte hinausgeht. Kultur spielt dabei eine zentrale Rolle: Sie stiftet Zugehörigkeit, eröffnet Dialog- und Erfahrungsräume und fördert neue Verbindungen sowie informelles Lernen.

Zugleich werden Kultur und Heimat in der politischen Praxis häufig noch getrennt voneinander gedacht. Dieses Spartendenken greift zu kurz. Ein relevanter Teil kulturellen Lebens entsteht jenseits großer Institutionen: im Ehrenamt – gerade auch im Heimatengagement –, im Alltag und in der Fläche. Eine zukunftsorientierte Kultur- und Sozialpolitik sollte diese Zusammenhänge stärker berücksichtigen und Heimatvereine als das anerkennen, was sie sind: zentrale Akteure kultureller Daseinsvorsorge und wichtige Träger Sorgender Gemeinschaften vor Ort.

Gleichzeitig gilt: Bürgerschaftliches Engagement ist kein Reparaturmodell für Krisenzeiten. Ehrenamt stärkt Gemeinschaft, kann aber staatliche Verantwortung nicht ersetzen. Damit Sorgende Gemeinschaften wirken können, braucht es verlässliche Rahmenbedingungen und politische Unterstützung. Vor dem Hintergrund angespannter kommunaler Haushalte geraten kulturelle Angebote und freiwillige Leistungen zunehmend unter Druck. Kürzungen in diesen Bereichen mögen kurzfristig als finanzielle Notwendigkeit erscheinen, sind mittel- und langfristig jedoch kontraproduktiv: Sie schwächen Orte der Begegnung, reduzieren Teilhabemöglichkeiten und untergraben den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Letztlich geht es um eine Gesamtstrategie für lebenswerte Orte und gelebtes Miteinander. Bildung und Kultur, Wohnen, Digitalisierung, Mobilität, Gesundheit, Ökologie, Arbeiten und Tourismus dürfen nicht isoliert betrachtet werden. Denn erst ihr Zusammenspiel schafft die Voraussetzungen für gleichwertige Lebensverhältnisse und ein gutes Zusammenleben.

WHB-Positionspapier zur Sorgenden Gemeinschaft


Foto/ Christoph Steinweg © LWL-Medienzentrum für Westfalen

Ort schafft Gemeinschaft – Räume, die verbinden

Begegnung und Austausch sind in unserem Alltag heute keine Selbstverständlichkeit mehr. Arbeitswege werden länger, Kommunikation verlagert sich oft ins Digitale, vertraute Treffpunkte verschwinden. Dorfgaststätten schließen, Gemeindehäuser werden aufgegeben und öffentliche Räume verlieren zum Teil an Aufenthaltsqualität. Wo Orte fehlen, an denen Menschen sich treffen und ins Gespräch kommen können, wird das gesellschaftliche Miteinander fragiler.

Mit seinem Themenjahr 2026 „Ort schafft Gemeinschaft – Räume, die verbinden“ stellt der Westfälische Heimatbund deshalb bewusst jene Orte ins Zentrum, an denen Menschen Verantwortung für ihr Umfeld übernehmen und Zusammenhalt erfahrbar wird.

Engagement belebt Räume neu, öffnet sie für unterschiedliche Generationen sowie Lebensentwürfe und schafft Orte gelebter Demokratie. Denn Heimat bedeutet Zusammengehörigkeit – das Bewusstsein, dass auch das Wohlbefinden anderer zählt. Daraus wächst Fürsorge mit dem Ziel, das Leben in unseren lokalen Gemeinschaften konkret zu verbessern. Damit solche Orte entstehen und bestehen können, braucht es jedoch tragfähige Rahmenbedingungen, passgenaue Unterstützung und Mut zu neuen Formen der Daseinsvorsorge.

Die erste Ausgabe des Verbandsmagazins bietet einen Einstieg in den Themenschwerpunkt.

Hier geht es zum Download


Foto/ Thorsten Hübner

Ankündigung: 69. Westfalentag am 20. Juni 2026 in Hamm

Am Samstag, 20. Juni 2026 findet der nächste Westfalentag in der Maximilianhalle im Maximilianpark Hamm statt. Weitere Details folgen.

Bitte merken Sie sich den Termin gerne bereits vor und informieren Sie Ihre Verteiler


Grafik/Gaby Bonn

WHB-Geschichte zum Mitnehmen und Ausstellen – Holen Sie die Roll-up-Ausstellung zu sich!

Nach der Ausstellungseröffnung ist vor der Ausstellungseröffnung: Nachdem anlässlich der offiziellen Eröffnung der WHB-Geschichtsausstellung am 19. Januar 2026 bereits über 60 Gäste aus Ehrenamt, Kultur, Wissenschaft und Politik in der Bürgerhalle des LWL-Landeshauses in Münster zusammenkamen, soll die Roll-up-Ausstellung nun durch Westfalen wandern – und wir laden Sie herzlich ein, eine Station vor Ort zu werden.

Holen Sie die Ausstellung zu sich – in Ihr Vereinsheim, Heimathaus, Rathaus, Museum, eine Bibliothek oder einen anderen geeigneten Ort. Jede Station macht WHB-Geschichte sichtbar – und stärkt das Bewusstsein für Engagement, Heimat und Zusammenhalt in Westfalen.

Unter dem Titel „Heimat gestalten – Westfalen erzählen. Der Westfälische Heimatbund von 1915 bis heute“ präsentiert die Kooperationsausstellung von Westfälischem Heimatbund e. V. und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte zentrale Fragen: Was bedeutet „Heimat“? Wie haben sich die Vorstellungen davon im Laufe der Zeit verändert? Und welche Rolle spielte dabei der WHB?

In der Geschichte des Heimatbundes bündelt sich wie unter einem Brennglas der gesellschaftliche Wandel in Westfalen. Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Konzepte von Heimat, die der WHB im Laufe seiner Geschichte vertreten hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Deutungen von Westfalen, die sich nicht nur in mentalen Bildern, sondern auch in territorialen Zuschreibungen äußern. Diese unterschiedlichen Antworten prägten sowohl die Wahrnehmung der Region als auch das Selbstverständnis des WHB. Zudem zeigt die Ausstellung die Entwicklung des Verbandes von 1915 bis in die Gegenwart.

Die Präsentation ist Teil des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Projekts „Der Westfälische Heimatbund im 20. und 21. Jahrhundert: Heimatmachen im gesellschaftlichen Wandel zwischen 1915 und 2025“.

Hier finden Sie nähere Informationen zur Ausleihe der Ausstellung.

Interesse, die Ausstellung zu sich zu holen? Dann freuen wir uns über Ihre Nachricht mit Ihrem Wunschtermin und dem geplanten Ausstellungsort unter: andre.siegel[at]whb.nrw


Austausch am WHB-Infostand: der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln, und WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers (v.l.). Foto/ Kreis Höxter

WHB stellt seine Arbeit vor

Infostand bei der Neukonstituierung der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe

Im Umfeld der konstituierenden Sitzung des neuen "Westfalenparlamentes" am 22. Januar 2026 war der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) mit einem Infostand präsent. Ziel war es, insbesondere den neu entsandten Mitgliedern der LWL-Landschaftsversammlung die Arbeit des WHB vorzustellen und den persönlichen Austausch zu fördern. Als seit Jahrzehnten eng mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verbundener Partner für bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Regionalentwicklung nutzte der WHB die Gelegenheit, seine Rolle als Schnittstelle zwischen Ehrenamt, Kommunen und Politik sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt standen dabei die Arbeitsfelder und Themen des Verbandes sowie der Mehrwert, den der WHB für den LWL und die Kommunen in Westfalen bietet. Als zentrale Anlaufstelle für das Heimat- und Bürgerengagement wirkt der WHB entlastend für kommunale Strukturen, indem er Vereine und Initiativen fachlich berät, vernetzt und in ihrer Handlungsfähigkeit stärkt. Durch Qualifizierung, Wissenstransfer und strategische Impulse trägt der Verband dazu bei, bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Die enge institutionelle Verbindung mit dem LWL – unter anderem durch den ehrenamtlichen Vorsitz des Landesdirektors des LWL im WHB – unterstreicht die gemeinsame Verantwortung für ein starkes, lebendiges und solidarisches Westfalen.

Der Infostand bot Gelegenheit, den WHB und seine Arbeit näher kennenzulernen, aktuelle Herausforderungen des Ehrenamts zu diskutieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. 


Foto/ Eike Hollermann

Ausstellung "Heimat gestalten - Westfalen erzählen. Der Westfälische Heimatbund von 1915 bis heute" eröffnet

Seit mehr als 100 Jahren prägt der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) das Verständnis von „Heimat“ in Westfalen mit. Doch was bedeutet „Heimat“ eigentlich? Wie haben sich Vorstellungen von Heimat im Laufe der Zeit verändert – und welche Rolle spielte dabei der WHB?

Diesen Fragen gehen der Westfälische Heimatbund e. V. und das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte mit der Ausstellung „Heimat gestalten – Westfalen erzählen. Der Westfälische Heimatbund von 1915 bis heute“ nach. Die Präsentation ist Teil des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Projekts „Der Westfälische Heimatbund im 20. und 21. Jahrhundert: Heimatmachen im gesellschaftlichen Wandel zwischen 1915 und 2025“.

Zur Ausstellungseröffnung am 19. Januar 2026 in der Bürgerhalle im LWL-Landeshaus in Münster kamen über 60 Gäste aus Ehrenamt, Kultur, Wissenschaft und Politik zusammen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Westfälischen Heimatbundes, Landesdirektor Dr. Georg Lunemann, führte der Projektleiter und Historiker André Siegel in die Ausstellung ein und stellte zentrale Fragestellungen sowie inhaltliche Schwerpunkte vor.

Projektleiter André Siegel. Foto/ Eike Hollermann

Im Anschluss diskutierten WHB-Vorsitzender Dr. Georg Lunemann, WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers sowie der Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Prof. Dr. Malte Thießen, in einer von Gisbert Strotdreesmoderierten Gesprächsrunde über den Wandel des Heimatbegriffs, den verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Verbandsgeschichte sowie die Bedeutung von Heimatengagement in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft.

Gesprächsrunde mit dem Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Prof. Dr. Malte Thießen, dem Vorsitzenden des WHB und Landesdirektor des LWL, Dr. Georg Lunemann, Moderator Gisbert Strotdrees und WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers (v. l.). Foto/ Eike Hollermann

In der Geschichte des Heimatbundes bündelt sich wie unter einem Brennglas der gesellschaftliche Wandel in Westfalen. An der Arbeit des WHB lassen sich Veränderungen des Heimatbegriffs ebenso nachvollziehen wie von Raumbezügen und Gruppenzugehörigkeiten, von Teilhabe, bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt, vom Verhältnis zwischen Stadt und Land, zwischen Natur und Mensch sowie zwischen Westfalen und der Welt.

Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Konzepte von Heimat, die der WHB im Laufe seiner Geschichte vertreten hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Deutungen von Westfalen, die sich nicht nur in mentalen Bildern, sondern auch in territorialen Zuschreibungen äußern. Diese unterschiedlichen Antworten prägten sowohl die Wahrnehmung der Region als auch das Selbstverständnis des WHB. Zudem zeigt die Ausstellung die Entwicklung des Verbandes von 1915 bis in die Gegenwart. Die sich wandelnden Strukturen, Handlungsfelder und Haltungen spiegeln die gesellschaftliche Transformation wider. Daraus ist ein WHB entstanden, der sich heute entschieden für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe einsetzt und gesellschaftsrelevante Themen sowie die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Ehrenamts in den Fokus nimmt.

Die Ausstellung gastierte bis Ende Januar 2026 in der Bügerhalle des LWL-Landeshauses und wandert nun durch Westfalen.

 

Das Projekt „Der Westfälische Heimatbund im 20. und 21. Jahrhundert: Heimatmachen im gesellschaftlichen Wandel zwischen 1915 und 2025“ wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 „1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


WHB-Themenjahr 2026:

Ort schafft Gemeinschaft – Räume, die verbinden

Das WHB-Themenjahr 2026 stellt Orte ins Zentrum, an denen Gemeinschaft wächst. Überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen – im Vereinsheim, auf dem Marktplatz, in der alten Schule oder im urbanen Quartier – entstehen lebendige Mittelpunkte des Zusammenhalts. Diese Orte sind Begegnungsräume, in denen kulturelles, soziales und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken und neue Formen von Miteinander möglich werden.

Der Westfälische Heimatbund will zeigen, wie kulturelle und soziale Räume durch Engagement neu belebt, umgestaltet und geöffnet werden können – in Dörfern ebenso wie in Städten. Gerade das westfälische Ruhrgebiet mit seinen vielen Transformationsräumen steht dabei beispielhaft für die Herausforderungen und Chancen einer solidarischen, nachhaltigen Stadtgesellschaft.

Doch Engagement braucht nicht nur Ideen, sondern auch Raum – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Damit solche Orte entstehen und bestehen können, braucht es tragfähige Rahmenbedingungen: politische und finanzielle Unterstützung, Kooperationen zwischen Haupt- und Ehrenamt, flexible Nutzungskonzepte und Mut zu neuen Formen der Daseinsvorsorge.

„Ort schafft Gemeinschaft“ versteht sich als Einladung, Räume des Miteinanders neu zu denken – als physische, soziale und kulturelle Grundlage einer lebendigen Heimat, die Menschen verbindet und Wandel gestaltet.


Grafik/ Gaby Bonn, Titelbild/ Heather Monahan/via Getty Images

Neue Publikation:

„Zukunft Ehrenamt sichern“ – praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Vereinsarbeit

Das Kooperationsprojekt „Zukunft Ehrenamt sichern“ hat den Blick nicht nur auf Symptome schwindender Beteiligung, sondern auf ihre strukturellen Ursachen gerichtet. Ausgangspunkt war die Frage, wie ehrenamtliches Engagement gesichert und gut aufgestellt werden kann. Immer weniger Menschen übernehmen verantwortungsvolle Leitungsfunktionen, obwohl der Wunsch nach Teilhabe und Mitgestaltung ungebrochen ist. Gemeinsam mit dem Sauerländischen Gebirgsverein e. V. (SGV) als Initiator und Projektträger hat der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) einen Ansatz entwickelt, der Vereine in ihrer Situation abholt und sie ermutigt, Herausforderungen als Chance für Veränderung zu begreifen.

In der Coachingphase wurden die entwickelten Ansätze in der Mitgliedschaft von SGV und WHB praktisch erprobt und begleitet, bevor die Ergebnisse abschließend ausgewertet und in die nun vorliegende Handreichung überführt wurden. Diese dokumentiert nicht nur Erkenntnisse, sondern bündelt Erfahrungen aus der Breite der Vereinslandschaft und übersetzt sie in praxisnahe Handlungsempfehlungen. Die Handreichung „Zukunft Ehrenamt sichern“ versteht sich als Werkzeugkasten, Reflexionshilfe und Einladung zur Weiterarbeit. Sie bündelt Wissen, Methoden und Anregungen, die sich in der Praxis bewährt haben, und richtet sich an Vereine, Verbände und Initiativen, die sich mit Fragen der Motivation von Engagierten und der organisatorischen Weiterentwicklung von Vereinen und Initiativen beschäftigen. 

Mit dieser Publikation möchten wir nicht nur in Westfalen, sondern auch über die Region hinaus Impulse für zivilgesellschaftliche Organisationen setzen. Sie soll dazu anregen, Neues zu denken, Bewährtes auszubauen und vor allem die Engagierten in ihrer Tätigkeit gezielt stärken.

Ein besonderer Dank geht an die vielen Engagierten, die das Projekt mit Leben gefüllt haben, sowie an die NRW-Stiftung für die finanzielle Unterstützung. 

Handreichung zum Herunterladen



Impulse für eine starke Engagementlandschaft –

Forderungen des WHB zur Verbesserung der Rahmenbedingungen


Mit Blick auf die aktuellen Koalitionsgespräche bringt der Westfälische Heimatbund konkrete Vorschläge ein, wie bürgerschaftliches Engagement in Kultur, Natur und Ortsentwicklung nachhaltig gestärkt werden kann.
Das Impulspapier bündelt zentrale Forderungen und zeigt auf, welche politischen Weichenstellungen jetzt notwendig sind.

Jetzt lesen: WHB-Impulspapier Ehrenamt



Kirchen sind Gemeingut!

Unterstützen Sie die Initiative Kirchenmanifest

Kirchen und ihre Ausstattungen gehören zu den wichtigsten Zeugnissen des Kulturerbes in Europa. Doch die christlichen Gemeinschaften sehen sich zunehmend nicht mehr in der Lage, diesen wertvollen Bestand zu erhalten. 10 Partnerinnen und Partner aus den Bereichen Baukultur, Denkmalpflege und Wissenschaft haben sich in der initiaitve kirchenmanifest.de zusammengeschlossen, darunter der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes e. V., Landesdirektor Dr. Georg Lunemann.
Immer weniger Gläubige nutzen die Räume, die Kirchensteuereinnahmen sinken, immer mehr Bauten werden außer Gebrauch gestellt oder gar abgerissen. Kirchenräume sind jedoch öffentliche Räume – viele Menschen haben oft über Jahrhunderte zu diesem Gemeingut beigetragen. Staat und Gesellschaft können und dürfen sich ihrer historisch begründeten Verantwortung für dieses kulturelle Erbe nicht entziehen. Deshalb rufen wir dazu auf, der neuen Lage mit neuen Formen der Trägerschaft zu begegnen: mit einer Stiftung oder Stiftungslandschaft für Kirchenbauten und deren Ausstattungen.

Unterstützen Sie unsere Initiative und unterzeichnen Sie den Aufruf!

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