Foto: © Peter Untermaierhofer.
WHB. Heimat. Westfalen.

AKTUELLES

Austausch am WHB-Infostand: der Landrat des Kreises Höxter, Michael Stickeln, und WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers (v.l.). Foto/ Kreis Höxter

WHB stellt seine Arbeit vor

Infostand bei der Neukonstituierung der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe

Im Umfeld der konstituierenden Sitzung des neuen "Westfalenparlamentes" am 22. Januar 2026 war der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) mit einem Infostand präsent. Ziel war es, insbesondere den neu entsandten Mitgliedern der LWL-Landschaftsversammlung die Arbeit des WHB vorzustellen und den persönlichen Austausch zu fördern. Als seit Jahrzehnten eng mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) verbundener Partner für bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Regionalentwicklung nutzte der WHB die Gelegenheit, seine Rolle als Schnittstelle zwischen Ehrenamt, Kommunen und Politik sichtbar zu machen.

Im Mittelpunkt standen dabei die Arbeitsfelder und Themen des Verbandes sowie der Mehrwert, den der WHB für den LWL und die Kommunen in Westfalen bietet. Als zentrale Anlaufstelle für das Heimat- und Bürgerengagement wirkt der WHB entlastend für kommunale Strukturen, indem er Vereine und Initiativen fachlich berät, vernetzt und in ihrer Handlungsfähigkeit stärkt. Durch Qualifizierung, Wissenstransfer und strategische Impulse trägt der Verband dazu bei, bürgerschaftliches Engagement nachhaltig zu sichern und weiterzuentwickeln. Die enge institutionelle Verbindung mit dem LWL – unter anderem durch den ehrenamtlichen Vorsitz des Landesdirektors des LWL im WHB – unterstreicht die gemeinsame Verantwortung für ein starkes, lebendiges und solidarisches Westfalen.

Der Infostand bot Gelegenheit, den WHB und seine Arbeit näher kennenzulernen, aktuelle Herausforderungen des Ehrenamts zu diskutieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. 


Foto/ Eike Hollermann

Ausstellung "Heimat gestalten - Westfalen erzählen. Der Westfälische Heimatbund von 1915 bis heute" eröffnet

Seit mehr als 100 Jahren prägt der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) das Verständnis von „Heimat“ in Westfalen mit. Doch was bedeutet „Heimat“ eigentlich? Wie haben sich Vorstellungen von Heimat im Laufe der Zeit verändert – und welche Rolle spielte dabei der WHB?

Diesen Fragen gehen der Westfälische Heimatbund e. V. und das LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte mit der Ausstellung „Heimat gestalten – Westfalen erzählen. Der Westfälische Heimatbund von 1915 bis heute“ nach. Die Präsentation ist Teil des von der LWL-Kulturstiftung geförderten Projekts „Der Westfälische Heimatbund im 20. und 21. Jahrhundert: Heimatmachen im gesellschaftlichen Wandel zwischen 1915 und 2025“.

Zur Ausstellungseröffnung am 19. Januar 2026 in der Bürgerhalle im LWL-Landeshaus in Münster kamen über 60 Gäste aus Ehrenamt, Kultur, Wissenschaft und Politik zusammen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Westfälischen Heimatbundes, Landesdirektor Dr. Georg Lunemann, führte der Projektleiter und Historiker André Siegel in die Ausstellung ein und stellte zentrale Fragestellungen sowie inhaltliche Schwerpunkte vor.

Projektleiter André Siegel. Foto/ Eike Hollermann

Im Anschluss diskutierten WHB-Vorsitzender Dr. Georg Lunemann, WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers sowie der Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Prof. Dr. Malte Thießen, in einer von Gisbert Strotdreesmoderierten Gesprächsrunde über den Wandel des Heimatbegriffs, den verantwortungsvollen Umgang mit der eigenen Verbandsgeschichte sowie die Bedeutung von Heimatengagement in einer demokratischen und vielfältigen Gesellschaft.

Gesprächsrunde mit dem Leiter des LWL-Instituts für westfälische Regionalgeschichte, Prof. Dr. Malte Thießen, dem Vorsitzenden des WHB und Landesdirektor des LWL, Dr. Georg Lunemann, Moderator Gisbert Strotdrees und WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers (v. l.). Foto/ Eike Hollermann

In der Geschichte des Heimatbundes bündelt sich wie unter einem Brennglas der gesellschaftliche Wandel in Westfalen. An der Arbeit des WHB lassen sich Veränderungen des Heimatbegriffs ebenso nachvollziehen wie von Raumbezügen und Gruppenzugehörigkeiten, von Teilhabe, bürgerschaftlichem Engagement und Ehrenamt, vom Verhältnis zwischen Stadt und Land, zwischen Natur und Mensch sowie zwischen Westfalen und der Welt.

Die Ausstellung beleuchtet die unterschiedlichen Konzepte von Heimat, die der WHB im Laufe seiner Geschichte vertreten hat. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Deutungen von Westfalen, die sich nicht nur in mentalen Bildern, sondern auch in territorialen Zuschreibungen äußern. Diese unterschiedlichen Antworten prägten sowohl die Wahrnehmung der Region als auch das Selbstverständnis des WHB. Zudem zeigt die Ausstellung die Entwicklung des Verbandes von 1915 bis in die Gegenwart. Die sich wandelnden Strukturen, Handlungsfelder und Haltungen spiegeln die gesellschaftliche Transformation wider. Daraus ist ein WHB entstanden, der sich heute entschieden für Demokratie, Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe einsetzt und gesellschaftsrelevante Themen sowie die Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und des Ehrenamts in den Fokus nimmt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Januar 2026 im LWL-Landeshaus in Münster zu sehen. Im Anschluss wird die Roll-up-Ausstellung als Wanderausstellung an verschiedenen Stationen in Westfalen präsentiert. Melden Sie sich bei Interesse gerne unter: whb@whb.nrw

 

Das Projekt „Der Westfälische Heimatbund im 20. und 21. Jahrhundert: Heimatmachen im gesellschaftlichen Wandel zwischen 1915 und 2025“ wird von der LWL-Kulturstiftung im Rahmen des Kulturprogramms zum Jubiläumsjahr 2025 „1250 Jahre Westfalen“ gefördert. Schirmherr des Kulturprogramms ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier.


Westfalen-Akademie - Unser nächstes Seminar

Social-Media-Strategie – eine Einführung


Dienstag, 03.02.2026, 17:00 - 20:00 Uhr

Digitales Seminar

Referent: Massieh Zare

Zur Anmeldung

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WHB-Themenjahr 2026:

Ort schafft Gemeinschaft – Räume, die verbinden

Das WHB-Themenjahr 2026 stellt Orte ins Zentrum, an denen Gemeinschaft wächst. Überall dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen – im Vereinsheim, auf dem Marktplatz, in der alten Schule oder im urbanen Quartier – entstehen lebendige Mittelpunkte des Zusammenhalts. Diese Orte sind Begegnungsräume, in denen kulturelles, soziales und bürgerschaftliches Engagement zusammenwirken und neue Formen von Miteinander möglich werden.

Der Westfälische Heimatbund will zeigen, wie kulturelle und soziale Räume durch Engagement neu belebt, umgestaltet und geöffnet werden können – in Dörfern ebenso wie in Städten. Gerade das westfälische Ruhrgebiet mit seinen vielen Transformationsräumen steht dabei beispielhaft für die Herausforderungen und Chancen einer solidarischen, nachhaltigen Stadtgesellschaft.

Doch Engagement braucht nicht nur Ideen, sondern auch Raum – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Damit solche Orte entstehen und bestehen können, braucht es tragfähige Rahmenbedingungen: politische und finanzielle Unterstützung, Kooperationen zwischen Haupt- und Ehrenamt, flexible Nutzungskonzepte und Mut zu neuen Formen der Daseinsvorsorge.

„Ort schafft Gemeinschaft“ versteht sich als Einladung, Räume des Miteinanders neu zu denken – als physische, soziale und kulturelle Grundlage einer lebendigen Heimat, die Menschen verbindet und Wandel gestaltet.


Foto/ Felix Hemmers

Zukunftsort Kirche? – Räume für Wandel und Begegnung

Leerstand, Abriss oder Verkauf? Angesichts der sinkenden Zahl an Kirchenmitgliedern stehen viele Gebäude der beiden großen Kirchen zur Disposition.

Doch die rund 45.000 Kirchengebäude in Deutschland sind weit mehr als nur Immobilien – sie sind ein einzigartiges Gemeingut, das über Jahrhunderte hinweg von Menschen geschaffen, genutzt und bewahrt wurde. Sie sind Räume des christlichen Bekenntnisses und der Spiritualität, prägende Landmarken im Ortsbild und ein unverzichtbarer Teil des kulturellen Erbes Europas sowie des kollektiven Gedächtnisses unserer Gesellschaft.

In einer zunehmend fragmentierten Gesellschaft können Kirchen wertvolle Möglichkeiten für Begegnung und Austausch eröffnen. Sie können zu gesellschaftlichen Treffpunkten werden und somit einen wichtigen Beitrag zur Beheimatung von Menschen leisten. Der Fortbestand dieser historischen Gebäude ist daher auch zentral für unsere Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Es gilt, neue Wege zu finden, um diese Orte und ihre spirituelle Kraft zu bewahren und weiterzuentwickeln.

Diesen und weiteren Aspekten widmet sich die Ausgabe 6 der Heimat Westfalen. Mit Zukunft und Wandel unserer Kirchen befasst sich Prof. Dr. Barbara Welzel von der TU Dortmund in ihrem Beitrag. Sie plädiert nachdrücklich dafür, dass sich Kirchen, Staat und Gesellschaft ihrer historisch begründeten Verantwortung für das Gemeingut Kirche nicht entziehen dürfen. Eine erste Bestandsaufnahme zur Situation der Dörfer in Westfalen-Lippe geben Prof. Dr. Ulrich Harteisen von der HAWK Göttingen sowie WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers auf der Grundlage eines Forschungsprojektes im Auftrag der Geographischen Kommission für Westfalen des LWL.

Hier geht es zum Download


Grafik/ Gaby Bonn, Titelbild/ Heather Monahan/via Getty Images

Neue Publikation:

„Zukunft Ehrenamt sichern“ – praxisnahe Handlungsempfehlungen für die Vereinsarbeit

Das Kooperationsprojekt „Zukunft Ehrenamt sichern“ hat den Blick nicht nur auf Symptome schwindender Beteiligung, sondern auf ihre strukturellen Ursachen gerichtet. Ausgangspunkt war die Frage, wie ehrenamtliches Engagement gesichert und gut aufgestellt werden kann. Immer weniger Menschen übernehmen verantwortungsvolle Leitungsfunktionen, obwohl der Wunsch nach Teilhabe und Mitgestaltung ungebrochen ist. Gemeinsam mit dem Sauerländischen Gebirgsverein e. V. (SGV) als Initiator und Projektträger hat der Westfälische Heimatbund e. V. (WHB) einen Ansatz entwickelt, der Vereine in ihrer Situation abholt und sie ermutigt, Herausforderungen als Chance für Veränderung zu begreifen.

In der Coachingphase wurden die entwickelten Ansätze in der Mitgliedschaft von SGV und WHB praktisch erprobt und begleitet, bevor die Ergebnisse abschließend ausgewertet und in die nun vorliegende Handreichung überführt wurden. Diese dokumentiert nicht nur Erkenntnisse, sondern bündelt Erfahrungen aus der Breite der Vereinslandschaft und übersetzt sie in praxisnahe Handlungsempfehlungen. Die Handreichung „Zukunft Ehrenamt sichern“ versteht sich als Werkzeugkasten, Reflexionshilfe und Einladung zur Weiterarbeit. Sie bündelt Wissen, Methoden und Anregungen, die sich in der Praxis bewährt haben, und richtet sich an Vereine, Verbände und Initiativen, die sich mit Fragen der Motivation von Engagierten und der organisatorischen Weiterentwicklung von Vereinen und Initiativen beschäftigen. 

Mit dieser Publikation möchten wir nicht nur in Westfalen, sondern auch über die Region hinaus Impulse für zivilgesellschaftliche Organisationen setzen. Sie soll dazu anregen, Neues zu denken, Bewährtes auszubauen und vor allem die Engagierten in ihrer Tätigkeit gezielt stärken.

Ein besonderer Dank geht an die vielen Engagierten, die das Projekt mit Leben gefüllt haben, sowie an die NRW-Stiftung für die finanzielle Unterstützung. 

Handreichung zum Herunterladen


Grafik/ Arndt + Seelig Kommunikationsdesign; Foto/ Halfpoint · stock-adobe.com

WHB veröffentlicht Jahresbericht 2024

Heimat braucht Haltung

Der WHB- Jahresbericht 2024 vermittelt Ihnen einen Überblick über unser Wirkungsfeld verbunden mit einer Information über unsere Ziele, Strukturen, Handlungsfelder und Aktivitäten. 2024 war es uns unter dem Motto "Heimat braucht Haltung – Engagement für Zusammenhalt und Demokratie" ein besonderes Anliegen, ein starkes Zeichen für eine demokratische, solidarische Gesellschaft zu setzen. 

Hier können Sie die Publikation herunterladen: WHB-Jahresbericht 2024.


Foto/ Thorsten Hübner

Ankündigung: 69. Westfalentag am 20. Juni 2026 in Hamm

Am Samstag, 20. Juni 2026 findet der nächste Westfalentag in der Maximilianhalle im Maximilianpark Hamm statt. Weitere Details folgen.

Bitte merken Sie sich den Termin gerne bereits vor und informieren Sie Ihre Verteiler


Foto/ © Mark Hermenau / Staatskanzlei NRW

Staatssekretärin Andrea Milz zeichnet zehn Unternehmen für ihr gesellschaftliches Engagement aus

WHB hat sich in Jury eingebracht

Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz, hat am 24. November 2025, in der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen zehn Unternehmen die Auszeichnung „Engagementfreundliches Unternehmen in Nordrhein-Westfalen” überreicht. „Viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in Nordrhein-Westfalen unterstützen ihre sich ehrenamtlich engagierenden Mitarbeitenden im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten. Mit ihrem Einsatz für das Gemeinwohl leisten diese Unternehmen einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft“, sagte Staatssekretärin Andrea Milz, die diese Initiative ausgelobt hatte.

Um die Auszeichnung konnten sich privatwirtschaftliche Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Nordrhein-Westfalen bewerben, die Mitarbeitende für ehrenamtliche oder freiwillige Tätigkeiten unter Fortzahlung des Entgelts freistellen, gemeinnützige Tätigkeiten gemeinsam mit den Mitarbeitenden im Rahmen der vergüteten Arbeitszeit umsetzen („Corporate Volunteering“) oder andere Maßnahmen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements ihrer Mitarbeitenden durchführen.

Staatssekretärin Andrea Milz: „Die Auszeichnung „Engagementfreundliches Unternehmen in Nordrhein-Westfalen” hat das Ziel, das unternehmerische Engagement sichtbarer zu machen, vorbildliche Unternehmen zu würdigen und sie im Wettbewerb um Fachkräfte zu stärken. Gleichzeitig dient die Auszeichnung als Wegweiser für Engagierte bei der Suche nach einem Unternehmen, das die Vereinbarkeit von Ehrenamt und Beruf ermöglicht.

Eine Jury, in der unter anderem auch WHB-Geschäftsführerin Dr. Silke Eilers mitwirkte, hatte die eingereichten Bewerbungen gesichtet und zehn vorbildliche Unternehmen – von Kleinstunternehmen bis Großunternehmen – ausgewählt, die mit ihren Bewerbungen besonders überzeugt hatten.

Folgende Unternehmen erhielten die Auszeichnung „Engagementfreundliches Unternehmen in Nordrhein-Westfalen”:

• ProjectPartner Kleeschulte GmbH aus Büren
• KNIPEX Werk C. Gustav Putsch KG aus Wuppertal
• Radio Ruhrpott GmbH aus Kamen
• Myconsult GmbH aus Salzkotten
• Elvermann Schalttechnik GmbH aus Dorsten
• Diagramm Halbach GmbH & Co. KG aus Schwerte
• Empat GmbH & Co. KG aus Meerbusch
• Sika Deutschland CH AG & Co KG aus Rosendahl
• Ford-Werke GmbH aus Köln
• Tanzhaus Bonn GmbH aus Bonn




Impulse für eine starke Engagementlandschaft –

Forderungen des WHB zur Verbesserung der Rahmenbedingungen


Mit Blick auf die aktuellen Koalitionsgespräche bringt der Westfälische Heimatbund konkrete Vorschläge ein, wie bürgerschaftliches Engagement in Kultur, Natur und Ortsentwicklung nachhaltig gestärkt werden kann.
Das Impulspapier bündelt zentrale Forderungen und zeigt auf, welche politischen Weichenstellungen jetzt notwendig sind.

Jetzt lesen: WHB-Impulspapier Ehrenamt



Kirchen sind Gemeingut!

Unterstützen Sie die Initiative Kirchenmanifest

Kirchen und ihre Ausstattungen gehören zu den wichtigsten Zeugnissen des Kulturerbes in Europa. Doch die christlichen Gemeinschaften sehen sich zunehmend nicht mehr in der Lage, diesen wertvollen Bestand zu erhalten. 10 Partnerinnen und Partner aus den Bereichen Baukultur, Denkmalpflege und Wissenschaft haben sich in der initiaitve kirchenmanifest.de zusammengeschlossen, darunter der Vorsitzende des Westfälischen Heimatbundes e. V., Landesdirektor Dr. Georg Lunemann.
Immer weniger Gläubige nutzen die Räume, die Kirchensteuereinnahmen sinken, immer mehr Bauten werden außer Gebrauch gestellt oder gar abgerissen. Kirchenräume sind jedoch öffentliche Räume – viele Menschen haben oft über Jahrhunderte zu diesem Gemeingut beigetragen. Staat und Gesellschaft können und dürfen sich ihrer historisch begründeten Verantwortung für dieses kulturelle Erbe nicht entziehen. Deshalb rufen wir dazu auf, der neuen Lage mit neuen Formen der Trägerschaft zu begegnen: mit einer Stiftung oder Stiftungslandschaft für Kirchenbauten und deren Ausstattungen.

Unterstützen Sie unsere Initiative und unterzeichnen Sie den Aufruf!

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